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JAGDKONZERT...

JAGDKONZERT...

Von 02.11.2013 17:00 bis 02.11.2013 20:00

Ort: KURHAUS BAD LAUTERBERG Ritscherstraße 2, 37431 Bad Lauterberg

Kategorien: KONZERT

Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd...

Solveig Kloss-Sopran, Christopher Paskowski-Soprano, Mathias Tönges-Bass, N.N.-Tenor   W.A. Mozart "Salzburger Sinfonie" in D-Dur KV 136 J.F. Fasch Konzert in D für Solo-Violine, 2 Hörner, 2 Oboen, Fagott, Streicher "La Chasse"   Antonio Vivaldi „Concerto in D“ für Solo-Violine, 2 Oboen, 2 Hörner, Pauken (fac.), Streicher   J.S. Bach "Was mir behagt ist die muntere Jagd..." Jagdkantate BWV 208 mit 1. Satz aus Brandenburgischem Konzert F-Dur BWV 1046a als Ouvertüre   Einen besonderen Glanz bekommt das Programm durch die Mitwirkung der Jagdhornbläser-Gruppe Kreis Osterode, geleitet von Mathias Müller, die das Konzert mit typischen Jagdhornstücken einleiten werden und auch bei dem anschließenden großen Jagdessen die Speisenden mit ihren Klängen begleiten werden.   „Barocke Klänge zum Herbst“     „Klassisches Jagdkonzert“ ist das Programm überschrieben, das der Kulturkreis Bad Lauterberg mit dem Kammerorchester „Camerata Potsdam“ am Sonnabend, dem 2. November um 17 Uhr im Kursaal von Bad Lauterberg präsentieren wird. Bei diesem Konzert geht es nicht um eine kritiklose Verherrlichung der Jagd. Das würde auch dem heutigen jägerlichen Handeln widersprechen, das ökologisch verantwortungsvoll das Hegen und Pflegen der Waldkultur in den Vordergrund stellt. Das Konzert-Programm ist vielmehr der musikalische Widerschein einer Epoche, in der das herbstliche Jagen die notwendige Versorgung für die Wintermonate sicherstellte. Die Jagd gehörte zum Ablauf der Jahreszeiten ebenso wie das Säen und Ernten auf dem Feld, gehörte also auch zum „Erntedank“ dazu. Schon der gesamte Jahreskreislauf hat Komponisten wie Vivaldi zu seinen „Die vier Jahreszeiten“, Haydn zu seinem Oratorium „Die Jahreszeiten“ oder Beethoven zu seiner Sinfonie Nr. 6. „Pastorale“ angeregt, um nur einige zu nennen. Neben der Gesamtschau der „Jahreszeiten“ inspirierte aber beim Thema „Herbst“ viele Komponisten auch das jagdliche Geschehen selbst. In der Barockzeit entstand dazu eine Fülle bedeutender Werke. Auch die Wiener Klassik zeigt großartige Schöpfungen, die das jagdliche Geschehen darstellen. In der Romantik finden sich Jagdmusiken in nahezu allen musikalischen Formen, in der Oper, im Kunstlied, in der Sinfonischen Dichtung, ja sogar in den großen Symphonien: Webers „Freischütz“, Rossinis „Wilhelm Tell“, sowie in Liedkompositionen von Brahms, Hugo Wolf, Carl Loewe, Franz Schubert u.v.a. Jagdszenen finden sich auch im „Wozzek“ von Alban Berg in dem Strophenlied „Das ist die schöne Jägerei“, in vielen von Männerchören gesungenen Liedern. Ja sogar Hans Werner Henze als Komponist des 20. Jahrhunderts widmet in seiner Oper „König Hirsch“ eine Szene der Jagd. Musik zur Jagd, wo und wann immer auch entstanden, ist ein fester Bestandteil der musikalischen Tradition geworden. Für Bad Lauterberg wurden aus der Fülle der musikalischen Möglichkeiten vier unterschiedliche Werke ausgewählt. Vom Barockmeister J. F. Fasch erklingt das Konzert „Die Jagd“, bei dem die Musik mit herrlichen Hörner- und Streicherklängen den Ablauf einer Jagd schildert. Eine jagdliche Festmusik für Hörner, mehrere Pauken und Streicher komponierte Christoph Graupner. Er lebte zur gleichen Zeit wie J.S. Bach und war zu seiner Zeit berühmter als der Thomaskantor. Und von W.A. Mozart wird die „Serenata notturna“ für Streicher und Pauken erklingen. Im Mittelpunkt des Konzertes aber steht die Kantate „Was mir behaget, ist nur die muntere Jagd“ von J.S. Bach. Diese sogenannte „Jagdkantate“ schrieb J.S. Bach 1713 aus Anlass des 31. Geburtstags von Christian von Sachsen-Weißenfels als festliche Tafelmusik. Wie in einer kleinen Oper lässt Bach Diana, die Göttin der Jagd und Pan, den Hirtengott miteinander agieren, unter anderem mit der berühmten Arie „Schafe können sicher weiden“. Als Ouvertüre zur Kantate erklingt der 1. Satz aus dem 1. Brandenburgischen Konzert. Claus-Ulrich Heinke dirigiert die Camerata Potsdam, die für dieses Programm mit Streichern, Flöten, Oboen, Hörnern und Pauken besetzt ist. Die vier Gesangsrollen in der Kantate übernimmt ein junges Solistenquartett mit Solveig Kloss-Sopran, Christopher Paskowski-Soprano, Georg Drake-Tenor und Mathis Tönges-Bass. Nicolas Bajorat übernimmt den Part am Cembalo. Einen ganz besonderen Glanz bekommt das Programm durch die Mitwirkung des Bläsercorps der Jägerschaft Osterode, die das Konzert mit typischen Jagdhornstücken einleiten und umrahmen werden.   Karten für das Konzert sind in der Touristinfo im Haus des Gastes in Bad Lauterberg, Tel. 05524 – 9 20 40 zu erhalten. Wer nach dem Konzert Appetit auf einen jagdlichen Braten hat, kann anschließend in den Ritscherstuben im Kurhaus ein festliches Jagdessen genießen. Karten hierfür ebenfalls bei der Touristinfo, Tischbestellungen direkt im Kurhaus, Tel. 055 24 – 33 30.   Orchester „Camerata Potsdam“

Leitung: Claus-Ulrich Heinke Samstag, 2. November Kurhaus 17 Uhr Jagdkonzert   im Anschluss daran bietet das Kurhaus für den, der möchte, ein passendes Jagdessen an.


Menü Jagdessen:

Herbstliche Salate mit Tranchen vom Wildschweinschinken

Waldpilzcreme

Hauptgericht nach Wunsch:

1. Wildgulasch mit hausgemachtem Rösti
und / oder
2. Lauterberger Hirschbraten an Preißelbeersoße mit Rotkohlbällchen und Herzogin Kartoffeln

Crepes mit Früchten des Waldes

Tischbestellungen werden unter Tel. 33 30 erbeten.

2013-11-02 17:00:00
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