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Presse-Archiv 2013

 


HarzKurier vom 17. Dezember 2013: Gunther Emmerlich und Freunde
 

HarzKurier vom 6. November 2013: Jagdkonzert mit Solisten 
   

Bilderimpressionen der Leipzigreise - Kurt Masur und Verleihung des Mendelssohn-Preises - 28. September 2013 
   
   
   

HarzKurier vom 6. August 2013: Brahms Requiem
 
   

HarzKurier vom 2. August 2013: Heidrun und Christiane Heinke  
   

HarzKurier vom 31. Juli 2013: Uwe Friedrichsen
   

HarzKurier vom 27. Juli 2013: Eröffnung 32. Bad Lauterberger Musiktage
   

Kulturkreis sucht neuen Vorstand
HarzKurier vom 21. März 2013
HarzKurier vom 15. April 2013
 
HarzKurier vom 15. April 2013  
   

HarzKurier vom 04. März 2013: Daniel Snaider berichtet von der Weltreise, die er mit seiner Lebensgefährtin Susanne Bemsel unternommen hat.
   

Reise rund um den Erdball

Bis ans Ende der Welt und wieder zurück

Bad Lauterberg. Eigentlich waren Susanne Bemsel und Daniel Snaider aufgebrochen, um mit dem Fahrrad bis zur Südspitze Südamerikas zu fahren. Doch einmal in Feuerland angekommen, hatte das Gefühl der Freiheit bei einer solchen Tour sie nicht wieder losgelassen, und sie setzten ihr einzigartiges Abenteuer fort. Am vergangenen Donnerstagabend war der Fotojournalist Daniel Snaider in Bad Lauterberg zu Gast, um den zahlreichen Besuchern seine Erlebnisse anhand seiner Bilder nahezubringen. Dass er alleine gekommen war, lag daran, dass Susanne sich um das andere große Abenteuer ihres Lebens, den gemeinsamen Nachwuchs, kümmern musste, wie er erläuterte. Das jedoch tat der Diashow keinen Abbruch, denn die hatte nichts mit langweiligen Urlaubsfotos von Verwandten oder Bekannten zu tun, sondern war geprägt von der Begeisterung für die unterschiedlichen Regionen, den Herausforderungen und den Menschen, die sie zu meistern hatten.

So sprach Snaider über die kalten isländischen Nächte zu Beginn ihrer Reise, den Unterschieden zwischen Nord- und Mittelamerika, von Gebirgspässen und bewaffneten Auseinandersetzungen in Kolumbien. "Es geht nicht darum, Gefahren zu überleben, sondern darum, ihnen aus dem Weg zu gehen", habe er mit der Zeit gelernt. Zudem seien sie durch Pannen und notwendige Reparaturen an den Rädern immer wieder auf die Menschen vor Ort angewiesen gewesen und hätten so sehr direkte Kontakte knüpfen können. Genau diese tiefen Erfahrungen und vielfältigen Eindrücke seien schließlich in Feuerland der Auslöser gewesen, nicht nach Hause zurückzukehren, sondern die Tour in Neuseeland fortzusetzen. "Wir wollten die Freiheit nicht aufgeben und so finanzierten wir uns die Weiterreise durch Arbeit auf den Plantagen", berichtete er.

Durchs australische Outback und über Indonesien ging es schließlich nach Thailand, wo sie die Idee hatten, vom Fahrrad aufs Tuk-Tuk, also die typische südostasiatische Autorikscha, umzusteigen. Dazu galt es einerseits das Gefährt überhaupt langstreckenfähig zu machen, andererseits mussten die Probleme an den Grenzen gelöst werden. Bevor sie ihre Reise schließlich fortsetzen konnten, es war im Dezember 2004, wurde die Region von der Tsunami-Katastrophe erschüttert. "Für Susi als gelernte Krankenschwester war es keine Frage, dass wir unsere Hilfe anboten", sagte Snaider und erzählte dann, dass sie Burma und China nicht passieren durften und daher auf dem Seeweg über Japan nach Wladiwostok gelangten.

"Das war einer der deprimierensten Orte, die wir bis dahin gesehen hatten", kommentierte er, doch der russische Fatalismus habe ihn tief beeindruckt. Ebenso später die dünn besiedelte Mongolei, die sie durchquerten, um nach Kasachstan und weiter in den Iran zu gelangen. Als bedrohlich habe er das Land nicht erfahren, zwar sei es insbesondere für seine Frau eine Umstellung gewesen, sich den islamischen Sitten anzupassen und ein Kopftuch zu tragen, doch die Menschen hätten keinesfalls in jenes Bild gepasst, dass im Westen häufig gezeichnet werde. "Im Gegenteil, sie saugten dort alles auf, was man ihnen von der Welt da draußen erzählte", sagte Snaider. In der Türkei habe sich ihnen wiederum die Frage gestellt, ob sie jetzt den Heimweg antreten, doch sie beschlossen, mit Afrika auch noch den letzten Kontinent zu erkunden.
Von dort aus setzten sie nach Rom über und nahmen nun doch Kurs auf Deutschland. "Die gefährlichste Situation der gesamten Reise erlebten wir kurz vor der Haustür", erzählte er. Dort wurden sie nämlich während einer der letzten Nächte im Zelt komplett ausgeraubt. Dennoch kamen sie nach vier Jahren und etwa 73000 Kilometern heil nach Hause und wüssten nun, die Erde sei tatsächlich rund. "Wir haben jeden einzelnen Kilometer gelebt und gespürt", zog Snaider Bilanz und machte deutlich, dass es sie auch heute noch gibt, die großen Abenteuer.


Universitätstage
HarzKurier vom 28. Januar 2013
HarzKurier vom 25. Januar 2013
   
HarzKurier vom 23. Januar 2013